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Bemessung des Verfahrenswertes in Scheidungssachen


Bei der Bestimmung des Verfahrenswertes für ein Scheidungsverfahren ist von dem 3-fachen zusamengerechneten Nettoeinkommen der Eheleute auszugehen, wobei für jedes minderjährige Kind monatlich ein Betrag von € 250,00 in Abzug zu bringen ist. Manche Gerichte rechnen dabei das staatliche Kindergeld allerdings dagegen. Weiterhin sind die Vermögensverhältnisse der Eheleute zu berücksichtigen. Von dem zusammengerechneten Vermögen der Eheleute setzt die Rechtsprechung aus Praktikablitätsgesichtspunkten einen Vomhundertsatz des um die Verbindlichkeiten bereinigten Vermögens der Ehegatten nach Abzug von Freibeträgen für die Ehegatten und die gemeinsamen minderjährigen Kinder an, derzeit 5% aus dem bereinigten Vermögen......

 

 

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Begrenztes Realsplitting

Veröffentlicht von Rechtsanwalt Emrich

News >> Steuern in Familiensachen

.....gemäß § 10 Abs. 1 Satz 1 EStG der jährlich absetzbare Sonderausgabenbetrag auf € 13.805,00 begrenzt. § 10 Abs. 1 Satz 1 umfasst dabei nicht nur den gezahlten Barunterhalt, sondern auch Naturalleistungen wie Bezahlung der Krankenversicherung oder bei einer gemeinsamen Immobilie die Überlassung des Miteigentumsanteils zum alleinigen Wohnen ( vgl.BFH FamRZ 2000,1360)

Der Unterhaltsberechtigte muss dann den erhaltenen Unterhalt versteuern. Den Steuernachteil, der wegen der Steuerprogression meistens geringer sein wird, ist dem Berechtigten dann von dem Pflichtigen zu ersetzen.

Dies gilt nur für den Ehegattenunterhalt, nicht jedoch für den Kindesunterhalt. Kindesunterhalt kann aber mitunter als außergewöhnliche Belastung im Sinne des § 33 EstG abgesetzt werden. Dies ist im Einzelfall zu prüfen.

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