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Aktuelle Nachrichten

Erbschaftssteuersätze


Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) § 19 Steuersätze (1) Die Erbschaftsteuer wird nach folgenden Prozentsätzen erhoben: Wert des steuerpflichtigen Erwerbs (§ 10) bis einschließlich … Euro Prozentsatz in der Steuerklasse I, II und III bis 75 000: 7% 15% 30% bis 300 000: 11% 20% 30% bis 600 000: 15% 25% 30% bis 6 000 000: 19% 30% 30% bis 13 000 000: 23% 35% 50% bis 26 000 000: 27% 40% 50% über 26 000 000: 30% 43% 50% . (2) Ist im Falle des § 2 Absatz 1 Nummer 1 ein Teil des Vermögens der inländischen Besteuerung auf Grund eines Abkommens zur Vermeidung der Doppelbesteuerung entzogen, ist die Steuer nach dem Steuersatz zu erheben, der für den ganzen Erwerb gelten würde. (3) Der Unterschied zwischen der Steuer, die sich bei Anwendung des Absatzes 1 ergibt, und der Steuer, die sich berechnen würde, wenn der Erwerb die letztvorhergehende Wertgrenze nicht überstiegen hätte, wird nur insoweit erhoben, als er a) bei einem Steuersatz bis zu 30 Prozent aus der Hälfte, b) bei einem Steuersatz über 30 Prozent aus drei Vierteln, des die Wertgrenze übersteigenden Betrags gedeckt werden kann.



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Düsseldorfer Tabelle 2012

Veröffentlicht von Administrator

News >> Kindesunterhalt

... Sie weist den monatlichen Unterhaltsbedarf, bezogen auf 2 unterhaltsberechtigte Personen, ohne Rücksicht auf deren Rang, aus. Von dem Tabellenbetrag ist der hälftige staatliche Kindergeldbetrag in Abzug zu bringen, wenn der andere Elternteil das staatliche Kindergeld bezieht, derzeit monatlich Eur 92,00. Bezieht der unterhaltspflichtige Elternteil das staatliche Kindergeld, ist die Hälfte des Kindergeldes als Zahlbetrag hinzuzurechnen. 

Bei einer größeren oder geringeren Anzahl unterhaltsberechtigter Personen können Ab- oder Zuschläge zu den Tabellenbeträgen vorgenommen werden und zwar durch Einstufung in die nächst niedrigere oder höhere Gruppe.

Dabei ist der Bedarfskontrollbetrag zu beachten. Dieser ist ab Gruppe 2 nicht identisch mit dem notwendigen Eigenbedarf. Er soll eine ausgewogene Verteilung des Einkommens zwischen dem Unterhaltspflichtigen und den unterhaltsberechtigten Kindern gewährleisten. Wird der Bedarfskontrollbetrag unter Berücksichtigung anderer Unterhaltspflichten unterschritten, ist der Tabellenbetrag der nächst niedrigeren Gruppe, deren Bedarfskontrollbetrag nicht unterschritten wird, anzusetzen.

 

Der notwendige Eigenbedarf (Selbstbehalt) gegenüber minderjährigen Kindern und gegenüber volljährigen Kindern bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres, die im Haushalt eines Elternteils leben und die noch in der allgemeinen Schulausbildung sind, beträgt beim erwerbstätigen Pflichtigen monatlich Eur 950,00, beim nicht erwerbstätigen Eur 770,00, worin eine angenommene Warmmiete von Eur 360,00 enthalten ist. Beträgt die zu zahlende Miete mehr oder weniger, kann eine Erhöhung oder Verringerung des Selbstbehaltes erfolgen. Letzteres insbesondere dann, wenn die Wohnung mit einer anderen Person bewohnt wird, die sich an der Miete zu beteiligen hat.

Der angemessene Eigenbedarf gegenüber volljährigen Kindern, die noch in der Ausbildung sind, beträgt Eur 1.150,00. Darin ist eine Warmmiete von Eur 450,00 enthalten.

Bei volljährigen Kindern, die noch im Haushalt eines Elternteils leben, bemisst sich der Unterhalt nach der 4. Altersstufe der DüDo-Tabelle.

Der angemessene Gesamtunterhaltsbedarf eines Studierenden oder in einer Ausbildung befindlichen Kindes, das nicht bei seinen Eltern oder einem Elternteil lebt, beträgt in der Regel monatlich Eur 670,00. Hierin sind Kosten für ein Zimmer oder eine kleine Wohnung von Eur 280,00 Warmmiete enthalten. Wenn zu diesem Preis eine Wohnunterkunft an dem Studien- oder Ausbildungsort nicht zu erhalten ist, kann ein Zuschlag erfolgen.

Die Ausbildungsvergütung eines Kindes wird auf den Bedarf angerechnet, allerdings um Eur 90,00 monatlich (ausbildungsbedingte Mehrkosten) vorab zu kürzen.

In den Bedarfssätzen sind Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung nicht enthalten.

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