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Bemessung des Verfahrenswertes in Scheidungssachen


Bei der Bestimmung des Verfahrenswertes für ein Scheidungsverfahren ist von dem 3-fachen zusamengerechneten Nettoeinkommen der Eheleute auszugehen, wobei für jedes minderjährige Kind monatlich ein Betrag von € 250,00 in Abzug zu bringen ist. Manche Gerichte rechnen dabei das staatliche Kindergeld allerdings dagegen. Weiterhin sind die Vermögensverhältnisse der Eheleute zu berücksichtigen. Von dem zusammengerechneten Vermögen der Eheleute setzt die Rechtsprechung aus Praktikablitätsgesichtspunkten einen Vomhundertsatz des um die Verbindlichkeiten bereinigten Vermögens der Ehegatten nach Abzug von Freibeträgen für die Ehegatten und die gemeinsamen minderjährigen Kinder an, derzeit 5% aus dem bereinigten Vermögen......

 

 

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Räumliche Beschränkung des Umgangrechtes grundsätzlich nicht zulässig

Veröffentlicht von Rechtsanwalt Emrich

News >> Umgangsrecht

....hat das BVerfG bestimmt, dass sich das Familiengericht selbst davon überzeugen muss, wenn es Zweifel an den Angaben eines Elternteils haben sollte. Es reicht keinesfalls aus, wenn sich das Familiengericht auf etwaige Feststellungen des Verfahrensbeistandes bezieht.

Verfahrensrechtlich ist es nämlich nicht die Aufgabe eines Verfahrensbeistandes, den Willen der Eltern , sondern den Willen des Kindes zu erforschen und in das Verfahren einzuführen.

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