skip to content

Seit über 30 Jahren in Mannheim Anwaltskanzlei Emrich

Aktuelle Nachrichten

Bemessung des Verfahrenswertes in Scheidungssachen


Bei der Bestimmung des Verfahrenswertes für ein Scheidungsverfahren ist von dem 3-fachen zusamengerechneten Nettoeinkommen der Eheleute auszugehen, wobei für jedes minderjährige Kind monatlich ein Betrag von € 250,00 in Abzug zu bringen ist. Manche Gerichte rechnen dabei das staatliche Kindergeld allerdings dagegen. Weiterhin sind die Vermögensverhältnisse der Eheleute zu berücksichtigen. Von dem zusammengerechneten Vermögen der Eheleute setzt die Rechtsprechung aus Praktikablitätsgesichtspunkten einen Vomhundertsatz des um die Verbindlichkeiten bereinigten Vermögens der Ehegatten nach Abzug von Freibeträgen für die Ehegatten und die gemeinsamen minderjährigen Kinder an, derzeit 5% aus dem bereinigten Vermögen......

 

 

weiter lesen




<- ANFAHRT

 Technische Realisierung und  Fotografie: iQ-Medien.de

 Impressum

Terminsgebühr auch ohne gerichtliches Verfahren?

Veröffentlicht von Rechtsanwalt Emrich

News >> Kosten
die Terminsgebühr durch die Mitwirkung ohne Beteiligung des Gercihtes, die auf die Vermeidung oder Erledigung des Verfahrens gerichtet sind. Dass bereits eine Klage an - oder rechtshängig ist, wird dabei nicht vorausgesetzt. " Erledigt" wird ein laufendes Verfahren; "vermeiden" lässt sich demgegenüber nur ein Verfahren, das noch nicht begonnen hat. Dies bedeutet aber auch, dass neben der Terminsgebühr auch eine Verfahrensgebühr angefallen ist. Dies wird an der Vorschrift der Nr. 3100 VV RVG deutlich: danach nämlich ermäßigt sich die 1,3 Verfahrensgebühr auf 8/10 der vollen Gebühr, wenn der Auftrag endet, bevor der mit der Klageeinreichung beauftragte Anwalt die Klage eingereicht hat. Wichtig für den Anfall der 8/10 Verfahrensgebühr und die 1,2 Terminsgebühr sind also nur, dass der Anwalt bereits einen unbedingten Klageauftrag hatte.Zurück