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Seit über 30 Jahren in Mannheim Anwaltskanzlei Emrich

Aktuelle Nachrichten

Erbschaftssteuersätze


Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) § 19 Steuersätze (1) Die Erbschaftsteuer wird nach folgenden Prozentsätzen erhoben: Wert des steuerpflichtigen Erwerbs (§ 10) bis einschließlich … Euro Prozentsatz in der Steuerklasse I, II und III bis 75 000: 7% 15% 30% bis 300 000: 11% 20% 30% bis 600 000: 15% 25% 30% bis 6 000 000: 19% 30% 30% bis 13 000 000: 23% 35% 50% bis 26 000 000: 27% 40% 50% über 26 000 000: 30% 43% 50% . (2) Ist im Falle des § 2 Absatz 1 Nummer 1 ein Teil des Vermögens der inländischen Besteuerung auf Grund eines Abkommens zur Vermeidung der Doppelbesteuerung entzogen, ist die Steuer nach dem Steuersatz zu erheben, der für den ganzen Erwerb gelten würde. (3) Der Unterschied zwischen der Steuer, die sich bei Anwendung des Absatzes 1 ergibt, und der Steuer, die sich berechnen würde, wenn der Erwerb die letztvorhergehende Wertgrenze nicht überstiegen hätte, wird nur insoweit erhoben, als er a) bei einem Steuersatz bis zu 30 Prozent aus der Hälfte, b) bei einem Steuersatz über 30 Prozent aus drei Vierteln, des die Wertgrenze übersteigenden Betrags gedeckt werden kann.



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Wechselmodell - Residenzmodell

Veröffentlicht von Rechtsanwalt Emrich

News >> Sorgerecht
...Sorgerechtsstreitigkeiten ( ca. 3/4 ) und teilweise auch in Umgangsstreitverfahren (ca. 1/4 ) getroffen. Durch welche Kriterien wird nun ein Wechselmodell gekennzeichnet? 1. Wechselmodell bedeutet, dass die Kinder bei beiden Eltern ein Zuhause haben und sie sich ihren Alltag mit Kindergarten, Schule und Ausbildungsort - wenn sie dann noch minderjährig sind - sowie die Ferien und den Urlaub mit beiden Eltern teilen. 2. Bei beiden Eltern haben die Kinder wenn möglich ein eigenes Zimmer mit Bett, persönlichen Sachen, Kleidung u.s.w. 3. Auch zu Krankheitszeiten stehen die Eltern gleichberechtigt in der Verantwortung, wobei dabei sicherlich das Bedürfnis der Kinder, im Krankheitsfall von dem einen oder anderen Elternteil versorgt zu werden, die Hauptrolle spielen muss. 4. Beim Wechselmodell teilen sich die Eltern die Zeit mit ihren Kindern, wobei im besten Fall eine Regelung 50% : 50% durchgeführt werden sollte. Vereinzelt kann allerdings auch schon bei einem Verhältnis von 70% : 30% von einem sogenannten asymmetrischen Wechselmodell gesprochen werden, wenn die elterliche Verantwortung trotz des zeitlichen Unterschiedes paritätisch wahrgenommen wird. Das OLG Stuttgart hatte in seinem Beschluss vom 20.04.2004 Az. 18 UF 30/03 über den Antrag auf Ersetzung der Einwilligung in eine Sorgerechtserklärung durch die Mutter zu entscheiden. Der 11 - jährige Sohn war seit 8 Jahren erfolgreich im Wechselmodell betreut worden. Der Antrag des Vaters auf Mitsorge wurde abgelehnt mit der Begründung, die bestehenden Konflikte könnten sich bei gemeinsamer elterlicher Sorge verschärfen. Das Kammergericht Berlin dagegen hat in seinem Beschluss vom 21.02.2006 Az. 13 UF 115/05 den Antrag auf Alleinsorge der Mutter wegen "kleinlicher Streitigkeiten" mit dem Vater bei gleichzeitiger Fortsetzung des bisher gut funktionierenden Wechselmodell mit der Begründung abgelehnt, dass dadurch das Gleichgewicht in der bisherigen Erziehungspraxis verloren ginge und sich das Verhältnis auf der Elternebene verschlechtern würde, wodurch dann auch das Kindeswohl beeinträchtigt werden würde. Maßgebend ist allein das Kindeswohl. Aber genau in der gleichen Weise wie sich Eltern darüber streiten, was dem Kindeswohl am besten entspricht, sind sich die Gerichte uneins darüber, zumal eine klare gesetzliche Regelung zum Wechselmodell in Deutschland - anders als in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern - nicht besteht Zurück