skip to content

Seit über 30 Jahren in Mannheim Anwaltskanzlei Emrich

Aktuelle Nachrichten

Bemessung des Verfahrenswertes in Scheidungssachen


Bei der Bestimmung des Verfahrenswertes für ein Scheidungsverfahren ist von dem 3-fachen zusamengerechneten Nettoeinkommen der Eheleute auszugehen, wobei für jedes minderjährige Kind monatlich ein Betrag von € 250,00 in Abzug zu bringen ist. Manche Gerichte rechnen dabei das staatliche Kindergeld allerdings dagegen. Weiterhin sind die Vermögensverhältnisse der Eheleute zu berücksichtigen. Von dem zusammengerechneten Vermögen der Eheleute setzt die Rechtsprechung aus Praktikablitätsgesichtspunkten einen Vomhundertsatz des um die Verbindlichkeiten bereinigten Vermögens der Ehegatten nach Abzug von Freibeträgen für die Ehegatten und die gemeinsamen minderjährigen Kinder an, derzeit 5% aus dem bereinigten Vermögen......

 

 

weiter lesen




<- ANFAHRT

 Technische Realisierung und  Fotografie: iQ-Medien.de

 Impressum

Wie wird der Nießbrauch beim Zugewinn berechnet?

Veröffentlicht von Rechtsanwalt Emrich

News >> Zugewinn / Vermögensauseinandersetzung
.... der Wert des Nießbrauch trotz abnehmender Lebenserwartung des Nießbrauchberechtigten deshalb gestiegen ist, weil sich beispielsweise die Grundstückspreise deutlich erhöht haben, so dass auch der Nießbrauch einen höheren Wert zum Endvermögensstichtag hat, sofern der Nießbrauchberechtigte noch lebt. Dann gilt, dass der Nießbrauchverpflichtete für den höheren Wert des Nießbrauchs beweisbelastet ist. In diesem Fall muss der Wert des Nießbrauchs ins Anfangs- und Endvermögen eingestellt werden, ohne dass es irgendwelcher Korrekturen bedürfte. Ist der Nießbrauchsberechtigte vor dem Endvermögensstichtag verstorben und damit der Nießbrauch erloschen, führt der Wertanstieg zu einer Erhöhung des Endvermögens. An diesem Wertanstieg soll der andere Ehegatte nicht teilhaben, so dass der Vermögenszuwachs als privilegierter Erwerb gemäß § 1374 Abs. 2 dem Anfangsvermögen zuzurechnen ist. Zurück